Bereits das freie Training gestaltete sich schwierig. Wechselhaftes Wetter und Regen machte es für beide Fahrer schwierig ein passendes Set-up für die Corvette C7 GT3-R zu erarbeiten. Das Qualifying am Samstag war ebenfalls von starkem Regen gekennzeichnet.  Markus gelang es unter diesen Bedingungen nicht mehr als Startplatz 21 herauszufahren. Dafür konnte er seine Position  im Rennen erheblich verbessern und übergab die Corvette mit der Startnummer 77 als Zehntplatzierter an Marvin Kirchhöfer.  Leider musste dieser das Fahrzeug, bedingt durch technische Probleme, nur wenig später in der Box abstellen.

Am Sonntag fuhr Marvin die Qualifikation, konnte aber nur Startreihe neun herausfahren. Im Rennen übernahm Markus beim Fahrerwechsel das Fahrzeug doch auf Grund eines Software Fehlers war der Boxenstop um 0,2 Sekunden zu kurz. Dadurch erhielt er eine Durchfahrtstrafe und die Chance auf Punkte war vollends dahin.

Markus Pommer:

„Ich bin sehr enttäuscht darüber wie dieses Wochenende für uns verlaufen ist. Auch wenn wir nicht das schnellste Fahrzeug auf der Strecke waren, so war die Chance auf Meisterschaftspunkte dennoch greifbar. Zumal Punkte an diesem Wochenende extrem wichtig gewesen wären da unsere direkten Kontrahenten in der Meisterschaft ebenfalls mit Schwierigkeiten zu kämpfen hatten. Wir wurden an diesem Wochenende von Problemen ausgebremst die im Vorfeld so nicht kalkulierbar waren. Da war nichts das wir als Fahrer oder das Team hätten anders machen können im besser abzuschneiden.

Glücklicherweise wird das nächste Rennen bereits in wenigen Tagen auf dem Nürburgring ausgetragen. Ich habe tolle Erinnerungen an die Strecke. Dort konnte ich meinem ersten Sieg in der ADAC GT Masters feiern. In der Fahrerwertung liegen wir glücklicherweise immer noch auf Rang zwei aber wir möchten den Abstand zum Führenden in der Eifel natürlich gern soweit wie möglich verkürzen.“

Fotos: Dirk Pommert


 

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